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Mittwoch, 25. Dezember 2013
Donnerstag, 23. Mai 2013
recycled structure
Idee zu diesem Set ist, die Struktur von Wellkartonagen aus Pappe durch das Material Porzellan neu zu entdecken und die schlichte Schönheit einer alltäglichen Oberfläche erstrahlen zu lassen. Mit seinem edlen Charakter und bedingt durch die hohe Brennschwindung bringt Porzellan den Kontrast zwischen hohen und tiefen Strukturen voll zur Geltung. Die Grundfläche ist einheitlich; gespielt wird mit Wandstärke und Höhe, ergänzt durch Füße oder Deckel entstehen im Gussverfahren Dosen oder Lampen.
Donnerstag, 2. Mai 2013
Es grünt so grün
und ´drum hab ich mal eben etwas Farbe an eine Werkstattwand geworfen:
Aktuell drehe ich wieder viele Tassen und Schalen aus Steinzeugton mit einigen neuen Farbkombis glasiert. Außerdem forme ich Butterdosen und modelliere Schmuck aus Porzellan - alles für die beginnende Marktsaison. Auch eine neue limitierte Edition der Vasen-Stelen in Birkenoptik aus Porzellan wird es wieder geben, sowie eine Becherform dazu - ich arbeite daran, zumindest im Kopf sehen sie schon ganz gut aus.
Zur Inspiration war ich neulich im Bröhan-Museum Berlin in der sehr schönen Ausstellung Avantgarde für den Alltag. Jüdische Keramikerinnen in Deutschland 1919-1933. Marguerite Friedlaender-Wildenhain, Margarete Heymann-Marks, Eva Stricker-Zeisel (noch bis 20.Mai zu sehen). Beeindruckend mit welchem Ideenreichtum diese Keramikerinnen ihr Handwerk mit neuen Formen und frischen Glasurfarben bereicherten. Und: dieser Besuch war auch Motivationskick für mich, die Bewerbung für die Grassimesse in Leipzig abzusenden (Daumen drücken).
Möchten Sie mich in meiner Werkstatt besuchen, rufen Sie mich bitte kurz an:
0176/85 42 63 07 .
Oder schauen Sie am kommenden Wochenende 04./05. Mai auf dem Markt
"Gartenlust und Kunstgenuss" in Berlin/Frohnau Ludolfingerplatz vorbei. Eine feine Auswahl an Kunsthandwerk von Schmuck und Mode über Holz- und Malereiarbeiten bis Keramik/Porzellan erwartet Sie.
Aktuell drehe ich wieder viele Tassen und Schalen aus Steinzeugton mit einigen neuen Farbkombis glasiert. Außerdem forme ich Butterdosen und modelliere Schmuck aus Porzellan - alles für die beginnende Marktsaison. Auch eine neue limitierte Edition der Vasen-Stelen in Birkenoptik aus Porzellan wird es wieder geben, sowie eine Becherform dazu - ich arbeite daran, zumindest im Kopf sehen sie schon ganz gut aus.
Zur Inspiration war ich neulich im Bröhan-Museum Berlin in der sehr schönen Ausstellung Avantgarde für den Alltag. Jüdische Keramikerinnen in Deutschland 1919-1933. Marguerite Friedlaender-Wildenhain, Margarete Heymann-Marks, Eva Stricker-Zeisel (noch bis 20.Mai zu sehen). Beeindruckend mit welchem Ideenreichtum diese Keramikerinnen ihr Handwerk mit neuen Formen und frischen Glasurfarben bereicherten. Und: dieser Besuch war auch Motivationskick für mich, die Bewerbung für die Grassimesse in Leipzig abzusenden (Daumen drücken).
Möchten Sie mich in meiner Werkstatt besuchen, rufen Sie mich bitte kurz an:
0176/85 42 63 07 .
Oder schauen Sie am kommenden Wochenende 04./05. Mai auf dem Markt
"Gartenlust und Kunstgenuss" in Berlin/Frohnau Ludolfingerplatz vorbei. Eine feine Auswahl an Kunsthandwerk von Schmuck und Mode über Holz- und Malereiarbeiten bis Keramik/Porzellan erwartet Sie.
Dienstag, 6. Dezember 2011
And here are the results of ....
http://de.dawanda.com/product/21261245-Toepferkurs-in-Berlin


the Töpferworkshop: Weihnachtsdeko - Es lebe der Kitsch!
Mittwoch, 14. September 2011
Heiß, heiß Baby!
Der erste Brand nennt sich Schrühbrand. Die Teile können, sofern sie keiner Spannung ausgesetzt sind, sogar übereinander gestapelt werden. Den Ofen so dicht wie möglich zu bestücken, ist eine kleine Wissenschaft für sich. Zunächst erfolgt die Aufheizphase bis 600° Celsius mit ca. 100 bis 200 °C pro Stunde, die Restfeuchte entweicht, das Volumen der Gefäße schwindet um ca. 8%.
Bei 575 °C etwa liegt der sogenannte Quarzsprung: Die Struktur des Tones verändert sich, die Tonplättchen verzahnen miteinander und legen sich in Schichten übereinander. Und dann geht´s hoch bis 900 bis 960 °C, 10min Temperatur halten und fertig.
Ist der Ofen auf 200° C abgekühlt, kann er langsam geöffnet werden und es geht ans Glasieren.
Der Fuß der Stücke wird nicht glasiert, da Glasur ein glasartiger Überzug ist und auf der Ofenplatte aufschmelzen würde. Kennt man seine Glasur gut, lassen sich schöne Effekte auf den Gefäßen durch gezieltes Aufbringen erreichen, z.Bsp. ganz keck mal einen etwas dickeren Tropfen im Inneren einer Schale ablaufen lassen.
Und der Ofen wird ein zweites Mal "gesetzt". Diesmal heißt es Vorsicht: Die glasierten Stücke dürfen sich nicht berühren und sollten einen Fingerbreit Abstand zueinander haben, da sie während des Brennvorgangs kurzzeitig sogar an Volumen zunehmen.
Der Glattbrand/Glasurbrand hat eine Endtemperatur von 1240 °C. Für das Service "Wernerin" habe ich eine rotbrennende Steinzeugmasse verwendet, die dunkelbraun wird und mit 1240 °C richtig knackig ausgebrannt ist und damit eine sehr gute Scherbenqualität hat. Auch die Glasur gewinnt ein schönes Farbspektrum in diesem Bereich. Ich glaube 20°C mehr und der Ton wäre überbrannt und würde hässliche Blasen bekommen.
Bis auf die großen Essteller konnte ich alle Teile in einen Barnd stellen.
Bei 575 °C etwa liegt der sogenannte Quarzsprung: Die Struktur des Tones verändert sich, die Tonplättchen verzahnen miteinander und legen sich in Schichten übereinander. Und dann geht´s hoch bis 900 bis 960 °C, 10min Temperatur halten und fertig.
Ist der Ofen auf 200° C abgekühlt, kann er langsam geöffnet werden und es geht ans Glasieren.
Der Fuß der Stücke wird nicht glasiert, da Glasur ein glasartiger Überzug ist und auf der Ofenplatte aufschmelzen würde. Kennt man seine Glasur gut, lassen sich schöne Effekte auf den Gefäßen durch gezieltes Aufbringen erreichen, z.Bsp. ganz keck mal einen etwas dickeren Tropfen im Inneren einer Schale ablaufen lassen.
Und der Ofen wird ein zweites Mal "gesetzt". Diesmal heißt es Vorsicht: Die glasierten Stücke dürfen sich nicht berühren und sollten einen Fingerbreit Abstand zueinander haben, da sie während des Brennvorgangs kurzzeitig sogar an Volumen zunehmen.
Der Glattbrand/Glasurbrand hat eine Endtemperatur von 1240 °C. Für das Service "Wernerin" habe ich eine rotbrennende Steinzeugmasse verwendet, die dunkelbraun wird und mit 1240 °C richtig knackig ausgebrannt ist und damit eine sehr gute Scherbenqualität hat. Auch die Glasur gewinnt ein schönes Farbspektrum in diesem Bereich. Ich glaube 20°C mehr und der Ton wäre überbrannt und würde hässliche Blasen bekommen.
Bis auf die großen Essteller konnte ich alle Teile in einen Barnd stellen.
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